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Satzung

Billardfreunde Mülheim 74 e.V.
Kurzform: BFM 74 e.V.

Satzung

§  1   Rechtsform, Gerichtsstand, Mitgliedschaft und Zweck des Vereins

  1. Der Verein Billardfreunde Mülheim 74 (BFM 74) e.V. ist ein Sportverein. Sitz des Vereins ist Mülheim an der Ruhr.
  2. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Duisburg eingetragen.
  3. Gerichtsstand ist Mülheim an der Ruhr.
  4. Der BFM 74 e.V. ist Mitglied des "Billardkreis Duisburg" im Billardverband Niederrhein e.V. (BVNR) und über letzteren bei der Deutschen Billard-Union 1911/1971 e.V. (DBU).
  5. Der BFM 74 e.V. ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der BFM 74 e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Amateursports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Einzel- und Mannschaftswettkämpfen auf Kreis- und Bezirks‑, Landes- und Bundesebene, sowie gezielte Trainingsstunden zum Aufbau von Nachwuchssportlern. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§  2    Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereines kann jede natürliche Person und juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
  2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.
  3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung der Ablehnung gegenüber dem Antragsteller vom Antragsteller oder einem Bevollmächtigten die nächste Mitgliederversammlung angerufen werden, die dann abschließend entscheidet.

§  3    Verlust, Status und Ruhestellung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch den Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig, bei Neumitgliedern jedoch nicht vor Ablauf eines Jahres, bei entsprechend rechtzeitiger Kündigung auch ohne Einhaltung des Kalendervierteljahres.
  3. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden:
    a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen;
    b) wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahressatzes trotz Mahnung;
    c) wegen schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder grob unsportlichem Verhalten;
    d) wegen unehrenhafter Handlungen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichtes hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung. Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreiben zuzusenden.
  4. Ein Mitglied kann die Änderung des Mitgliedstatus (siehe Auflistung § 5 Absatz 5) beantragen. Sie erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Der Änderung ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig,
  5. Ein Mitglied kann die Ruhestellung der Mitgliedschaft beantragen. Sie erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Der Änderung ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig,

§  4    Maßregelungen
Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Gesamtvorstandes verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:


a) Verweis;
b) angemessene Geldstrafe;
c) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.


§  5    Beiträge, Aufnahmegebühr, Strafgelder und sonstige Geldleistungen

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.
  2. Die Aufnahmegebühr beträgt das 1-fache des vollen Monatsbeitrages. Für die in Absatz 5 aufgeführten Personengruppen beträgt die Aufnahmegebühr das ½-fache des vollen Monatsbeitrages
  3. Bei Neuaufnahmen ist der Beitrag für die laufende und die folgende Saison zuzüglich der Aufnahmegebühr im Voraus zu entrichten. Hiervon abweichende Regelungen kann der/die Kassierer/in in seiner Eigenschaft als Sozialwart/in treffen.
  4. Der Monatsbeitrag ist in der Entgeltordnung geregelt, die Anlage dieser Satzung ist. Der Beitrag ist im Voraus zahlbar. Er ist dem Kassierer unaufgefordert, möglichst bargeldlos und per Dauerauftrag zu entrichten.
  5. Der Beitrag ermäßigt sich um 1/2 bei

    a)    Minderjährigen;
    b)    Auszubildende bis zum vollendetem 27. Lebensjahr;
    c)    Sozialhilfeempfängern;  
    d)    passiven Mitgliedern;
    e)    Ersatzdienstleistenden;
    f)     Arbeitslosen;
    g)    Rentnern.

 

Die Beitragsermäßigung wird gewährt für die Dauer des Vorliegens der Voraussetzungen.

 

6.) Mitgliedsbeiträge entfallen völlig bei Ehrenmitgliedern.

7.) Kosten, die durch das Verhalten eines Mitgliedes dem Verein angelastet werden, sind von dem entsprechenden Mitglied zu ersetzten.
8.) Strafgelder werden durch eine separate Strafgeldordnung geregelt, die Anlage dieser Satzung ist.
9.) Einmalige Beiträge und sonstige Geldleistungen sind möglichst unmittelbar zu entrichten.

§  6    Ausgaben

  1. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Ausgaben sind auf das Notwendige zu beschränken. Entscheidungen hierüber trifft der Vorstand in jedem Einzelfall. Bei laufend wiederkehrenden Kosten ist die Entscheidung jedoch nur einmalig zu treffen. Aufwandsentschädigungen und Spesen werden unter Beachtung der Vorgaben des Vereins- und Steuerrechtes nur gewährt, wenn der Vorstand vor Entstehung der Kosten hierüber entschieden hat.
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Die Ausgaben der separat zu führenden Jugendkasse unterliegen den gleichen Grundsätzen. Abweichend von den Vorgaben des Absatzes 1 obliegt die Entscheidung über die Ausgaben dem/der Jugendwart/in in Abstimmung mit der Jugendvertretung.


§  7   Stimmrecht, Wählbarkeit und Wahlverfahren

  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 14. Lebensjahr. Bei Wahl eines eventuell einzusetzenden Jugendleiters steht das Stimmrecht allen Mitgliedern des Vereins vom vollendeten 14. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr zu.
  2. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mit-gliederversammlung und einer eventuellen Jugendversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.
  3. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, das im Vollbesitz der Bürgerrechte ist und der im Absatz 1 genannten Personenkreis. Bei beschränkt geschäftsfähigen Personen übt das Wahlrecht der gesetzliche bzw. bestellte Vertreter, bei juristischen Personen der Inhaber der Prokura oder eine von dieser bevollmächtigten Person aus.
  4. Wählbar ist jede natürliche Person, die Mitglied des Vereins und im Vollbesitz der Bürgerrechte ist.
  5. Jedem Mitglied steht nur eine Stimme zu. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  6. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen erlangt hat, Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei Wahl des Vorsitzenden die Stimme des Wahlleiters.

§  8    Vereinsorgane

  1. Organe des Vereins sind:
  2. die Mitgliederversammlung;
  3. der Vorstand.
  4. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
  • Vorsitzende(r),
  • stellvertretende(r) Vorsitzende(r),
  • Kassierer(in),
  • Geschäftsführer(in),
  • Sportwart(in) und
  • Pressewart(in)


Die Übertragung von mehreren Funktionen auf ein Vorstandsmitglied ist zulässig.


Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden und der/dem Kassierer/in oder dem/der Geschäftsführer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
3.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit Ausnahme der/der Kassierers/Kassiererin, der/die jährlich gewählt wird, auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Bei Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt als Vorstand.

§  9   Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfer/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich nach Ablauf des Geschäftsjahres (01.01. bis 31.12.) spätestens bis 31.05. statt.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
    a) es der Vorstand beschließt
    b) mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
  4. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom dem/der Vorsitzenden in Verbindung mit dem/der Geschäftsführer/in einberufen. Die Einladung mit ausführlicher Tagesordnung ist als Aushang im Vereinslokal mindestens 4 Wochen vor Beginn bekannt zu geben und schriftlich an die Mitglieder oder per E-Mail abzusenden. Das Einladungsschreiben gilt den Mitgliedern als zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder E-Mail-Adresse gerichtet war.
  5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:
    a) Bericht des Vorstandes;
    b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer(innen);
    c) Entlastung des Vorstandes;
    d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind;
    e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge;
    f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, soweit dieses beantragt wird;
    g) Wahlen der Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr.

    Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
  6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
  7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag, Satzungsänderungen und Wechsel des Vereinslokals können nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

    Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  8. Anträge können gestellt werden:
    a) von Mitgliedern;
    b) vom Vorstand;
    c) von Ausschüssen.

    Anträge über die Abwahl des Vorstandes, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sonstige Anträge können jederzeit eingereicht oder bei der Jahreshauptversammlung vorgetragen werden, sollten aber zweckmäßiger Weise dem Vorstand so rechtzeitig eingereicht werden, dass diese mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung mit versendet werden können.
  9. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 1/2 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder es beantragen.

§ 10    Aufgaben und Rechte des/der Vorsitzenden

  1. Die Aufgaben des/der Vorsitzenden sind:   
    a) die Mitglieder- und Vorstandsversammlungen einzuberufen (siehe § 8 Absatz 4);
    b) die Mitglieder- und Vorstandsversammlungen zu leiten und für die ordnungsgemäße Protokollierung zu sorgen (bei Mitgliederversammlungen kann er sich durch einen Versammlungsleiter vertreten lassen (siehe § 8 Absatz 7);
    c) an den Kreisversammlungen teilzunehmen;
    d) die im Interesse des Vereins bei allen Gremien des Sports und der Kommunen zu vertreten;
    e) die Tätigkeit der anderen Vorstandsmitglieder, hier insbesondere den/die Kassierer/in, zu überwachen;
    f) für die ordentliche Ausrichtung aller billardsportlichen Veranstaltungen im Vereinslokal Sorge zu tragen;
    g) die Aufgaben eines/r Fachwartschaftsleiters/in zu erfüllen;
    h) die Repräsentationspflichten des Vereines wahrzunehmen.
  2. Die Rechte des Vorsitzenden sind:
    a) als Leiter der Mitglieder- und Vorstandsversammlung Ordnungsstrafen zu verhängen: Wortentzug, zeitweiser oder völliger Versammlungsausschluss;
    b) als Vertreter des Vereins bei Kreisversammlungen vom Stimmrecht Gebrauch zu machen;
    c) einzelne Aufgaben an dafür geeignete Mitglieder zu übertragen, soweit hierfür sachliche Gründe sprechen.

§ 11    Aufgaben und Rechte des/der stellvertretenden Vorsitzenden

Im Verhinderungsfall des/der Vorsitzenden oder in dessen Auftrag übernimmt er/sie als sein/e Stellvertreter/in alle in § 10 aufgeführten Aufgaben und Rechte.

§ 12    Aufgaben und Rechte des/der Geschäftsführers/in

  1. Die Aufgaben des/der Geschäftsführers/in sind:
    a) nach Vorgabe des/der Vorsitzenden für die ordentlichen Einberufungen von Mitglieder- und Vorstandsversammlungen Sorge zu tragen;
    b) den vereinsinternen Schriftverkehr zu führen;
    c) die An- und Abmeldungen zu bearbeiten und die Mitgliederkartei zu führen;
    d) den externen Schriftverkehr zu führen (Abstimmung mit den/der Vorsitzenden;
    e) den Mitgliedernachweis - auch gegenüber den Gremien des Sports - zu führen (Vorgabe an den/die Kassierer/in);
    f) Anforderungen und Rückgaben von Spielerpässen vom bzw. an den Kreisvorstand vorzunehmen (in Verbindung mit dem/der Sportwart/in);
    g) Protokollführung bei Mitglieder- und Vorstandsversammlungen (er kann dieses an ein Vereinsmitglied delegieren);
    h) Inkenntnissetzung der Vorstandsmitglieder über Postein- und Ausgang (eventuell schriftlich).
  2. Die Rechte des/der Geschäftsführers/in sind:
    a) nach Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand: verbindliche Verhandlungen über die Höhe von Billardmieten zu führen sowie erforderliches Spielmaterial einzukaufen;
    b) auf Anforderung dem Kreisvorstand Ranglisten etc. einzureichen;
    c) dem Kreisvorstand Mitglieder für Ehrungen vorzuschlagen;
    d) einzelne Aufgaben an dafür geeignete Mitglieder zu übertragen, soweit hierfür sachliche Gründe sprechen.

§ 13    Aufgaben, Rechte und Stellung des/der Kassierers/in

  1. Die Aufgaben des/der Kassierers/in sind:   
    a) Einziehung und Verwaltung von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Gebühren, Kosten, Strafgelder und sonstige Einnahmen, sowie aller Barzuwendungen seitens des Kreises, des Stadtsportbundes, von Mäzenen oder sonstigen Dritten;
    b) die Verbandsbeiträge und die Billardmiete und sonstige Kosten fristgemäß abzuführen;
    c) über alle Einnahmen und Ausgaben sorgfältig Buch zu führen und die Belege aufzubewahren;
    d) alle Barbestände sorgfältig zu verwalten (Bankkonto und Barkasse);
    e) nach Abschluss jeden Geschäftsjahres auf der ordentlichen Mitgliederversammlung einen von den gewählten Kassenprüfern sorgfältig geprüften Kassenbericht schriftlich vorzulegen;
    f) die Aufgaben eines Sozialwartes wahrzunehmen.
  2. Die Rechte des/der Kassierers/in sind:
    a) säumige Mitglieder zur Zahlung des Beitrags oder sonstiger Verpflichtungen mündlich und schriftlich zu ermahnen und erforderlichenfalls den Ausschluss von säumigen Mitgliedern dem Gesamtvorstand vorzuschlagen;
    b) Abrechnungen den Verein belastender Kosten, wie Porto- und Telefongebühren, Startgelder, Spesen und dgl. vorzunehmen.
  3. Der/Die Kassierer/in wird gleichzeitig ermächtigt, den Verein
    a) bei der Einziehung der in Ansatz 1 Punkt a) genannten Einnahmen einschließlich entstehender Nebenkosten und
    b) der Abwehr von ungerechtfertigten Forderungen und Kosten gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Diese Vollmacht beschränkt sich auf Forderungen seitens des Vereins gegen Dritte (ohne Nebenkosten) bis zu einer Höhe von 500 Euro und Forderungen von Dritten gegen den Verein (ohne Nebenkosten) bis zu einer Höhe von 1.500 Euro. Bei Forderungen über den vorgenannten Beträgen ist nur der Vorstand vertretungsberechtigt. Dieser kann jedoch den Kassierer (schriftlich) für jeden Einzelfall bevollmächtigen.

§ 14     Aufgaben und Rechte des/der Sportwartes/in

  1. Die Aufgaben des/der Sportwartes/in sind:   
    a) die Aufstellung der Vereinsmannschaften
    b) die Einstufung der Spieler/innen nach ihrer Spielstärke vorzunehmen und deren richtigen Einsatz zu überwachen;
    c) die Abwicklung und Organisation des vereinsinternen Spielbetriebes;
    d)Spieler und Schiedsrichter zwecks Schulung und Weiterbildung zu Lehrgängen vorzuschlagen;
    e) bei Protesten und Dizipilinarverfahren den Kreissportausschuss anzurufen.
  2. Die Rechte des/der Sportwartes/in sind:   
    a) die Aufstellung von Vereinsauswahlmannschaften;
    b) Mitglieder zu sportlichen Leistungen (Schiedsrichter, Schreiber usw.) heranzuziehen;
    c) Lehrgänge einzuberufen;
    d) den Sportbetrieb hemmende oder störende Mitglieder zu verwarnen;
    e) den ordnungsgemäßen Ablauf des Trainings nach der jeweils gültigen Trainingsordnung zu überwachen;
    f) einzelne Aufgaben an dafür geeignete Mitglieder zu übertragen, soweit hierfür sachliche Gründe sprechen.

§ 15    Aufgaben des Pressewartes
Der Pressewart hat durch sachliche Berichte in Tageszeitungen und Fachorganen für die Information der Öffentlichkeit Sorge zu tragen. Die Berichterstattung darf nur sportlich-fördernden Charakter haben.

§ 16    Wahlen

  1. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Kassierer wird jährlich neu gewählt. Die gewählten Mitglieder bleiben solange im Amt, bis die Nachfolger gewählt sind. Wiederwahl, Abwahl und Rücktritt sind zulässig.
  2. Das Mandat endet automatisch
    a) mit der Neuwahl;
    b) bei Rücktritt;
    c) bei Abwahl:
    d) bei Tod;
    e) bei Verlust der Bürgerrechte.

§ 17    Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins sowie eventuelle Kassen der Abteilungen werden in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer/innen geprüft. Die Kassenprüfer/innen erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des/der Kassierers/in.

§ 18    Mannschaftsspielführer/in

  1. Er/Sie wird von seiner Mannschaft für eine Spielsaison gewählt.
  2. Er/Sie ist für die Meldung seiner Mannschaft und die Vorlage der Spielerpässe beim gegnerischen Spielführer verantwortlich.
  3. Ihm/Ihr obliegt die Verantwortung für ordnungsgemäßen Ablauf, Ausfüllung und rechtzeitige Absendung der Spielberichtskarte.
  4. Er/Sie bestimmt - erforderlichenfalls in Abstimmung mit dem Sportwart/in - die Gestellung von Ersatzspielern.

§ 19    Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Rechtsstatusses kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung bzw. Änderung des Rechtsstatusses des Vereins" stehen.
  2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es
    a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3/4 aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder
    b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
  3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft
    a) die Sachwerte an den Altenverein Mülheim-Ruhr-Nord e.V.;
    b) das Barvermögen an das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Mülheim an der Ruhr e.V. mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

Mülheim an der Ruhr, den 13.05.2013

Ralf Gräf (Vorsitzender)     
Siegfried Redemann (Geschäftsführer)
Billardfreunde Mülheim 74 e.V.

Entgeltordnung
gemäß § 5 Absatz 5 der Satzung

Gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung werden folgende Entgelte von den Mitgliedern erhoben:

  1. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12,00 €/monatlich.
  2. Gemäß § 5 Absatz 3 beträgt die Aufnahmegebühr 12,00 €.

Diese Entgeltordnung hat ab sofort Gültigkeit. Sie wurde beschlossen durch die Jahreshauptversammlung vom 13.05.2002 und geändert durch die Jahreshauptversammlung vom 17.05.2010.


Billardfreunde Mülheim 74 e.V.

Strafgeldordnung
gemäß § 5 Absatz 8 der Satzung

Gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung werden folgende Strafgelder von den Mitgliedern erhoben:

  1. Kostenersatz in Höhe von 15,00 € für entschuldigtes Fernbleiben bei Einteilung als Schiedsrichter, zahlbar an das bzw. die vertretenden Mitglied(er).
  2. Kostenersatz in Höhe von 15,00 € zuzüglich 10,00 € Strafe für unentschuldigtes Fernbleiben bei Einteilung als Schiedsrichter (15,00 € zahlbar an das bzw. die vertretenden Mitglied(er), 10,00 € an die Vereinskasse).
  3. Kostenersatz gemäß 5 Absatz 8 der Satzung in Höhe der Kosten, die dem Verein auf Grund des Fehlverhaltens des entsprechenden Mitgliedes angelastet werden.

Diese Strafgeldordnung hat ab sofort Gültigkeit. Sie wurde beschlossen auf der Jahreshauptversammlung vom 29.05.1998 und geändert durch die Jahreshauptversammlung vom 13.05.2002.